Grundlagen Fahrtechnik
Die Grundlagen des Inline-Skatings: Fahren, Ausweichen und Bremsen. Außerdem Springen und Kurvenfahren.

Inline-Skating bietet eine vorzügliche Trainingsmöglichkeit. Ausdauer, Geschwindigkeit, Kraft und Koordination werden gesteigert. Kurvenlaufen, Pirouetten, Sprünge und Trickfahren machen das Inline Skating zu einem äußerst attraktiven und abwechslungsreichen Hobby. Immer mit kompletter Schutzausrüstung skaten. Helm, Knie-, Ellbogen- und Handschoner sind Pflicht. Trainiere das Fallen und Stürzen zunächst auf der Wiese und du bekommst ein sicheres Gefühl für die Schutzausrüstung.

Einsteiger lernen am besten in einem Inline-Skater-Kurs die Basics kennen. Die meisten Unfälle passieren in den ersten 2-3 Stunden des Lernens. Wer lieber allein lernt, sollte erste "Gehversuche" auf einem Parkplatz machen, der von Rasen umgeben ist - zum ausrollen lassen. Der Rasen bremst, wenn das Tempo auf dem Asphalt zu hoch wird. Straßen sind für Inline Skater juristisch gesehen TabuZone !! Auf dem Trottoir solltest du Rücksicht nehmen : Fahr nie schneller als du bremsen (fallen) kannst. Ein Aufwärmen vor dem Skaten mindert das Verletzungsrisiko erheblich bund ein Strechting nach dem Training hilft dem Muskelkater vorzubeugen.

Zunächst mußt du die Grundtechniken beherrschen: fahren, ausweichen und bremsen können. Fahre nie auf nassem Belag, die Rutschgefahr ist sehr groß. Halte dich rechts überhole links. Sei defensiv und höflich - und nimm besondere Rücksicht auf die Fußgänger. Umfahre Wasserlachen und Ölflecken sowie Unebenheiten und Löcher im Belag. Die beste Möglichkeit alle Varianten des Skatens auszukosten bieten Skateparks mit Bahnen, Ramps, Quarter- und Half Pipes sowie Slides. Wenn kein solcher Park in deiner Nähe ist, trainiere auf Schulhöfen, ungenutzten Parkplätzen, leestehenden Fabrikgeländen oder in öffentlichen Parks - Hauptsache etwas abseits vom öffentlichen Straßenverkehr.

Ungestört fahren läßt sich an Orten ohne Durchgangsverkehr, auf schwach befahrenen Radwegen oder Verkehrsberuhigten Zonen. Wenn du auf den Straßen unterwegs bist - gelten für dich die Verkehrsregeln für Fußgänger.



"Ride into the gras" ist zwar eine einfache Bremstechnik, aber nicht immer ist eine Wiese in der Nähe.
Die besten Alternativen:
  • Heel-Break (Hacken Stop) - die Bremstechnik für Anfänger
    Leicht in die Knie gehn, Oberkörper nach vorne beugen, mit beiden Händen auf den Knieschoner des rechten Beines lehnen. Die rechte Fußspitze anheben, das ganze Körpergewicht auf den "Bremsklotz" legen. Nur Mut - erste Ruckeleien sind unvermeidlich. Wichtig ist es die Beine parallel zu halten. Der rechte Skate wird dabei leicht nach vorne geschoben und das linke Knie etwas beugen (leichte Hockenlage).Du kannst auch beide Hände auf den Knieschoner legen, damit beugst du den Körper von selbst leicht nach vorne. Es ist wesentlich sich immer nach "vornüber" zu halten - um ein "Übergewicht" nach hinten auf jeden Fall zu vermeiden.
Der Heel-Break läßt sich am besten auf freien Plätzen üben. Einfach ein paar Markierungen im Abstand von 5 - 10m vorbereiten, Anlauf nehmen und bremsen was das Zeug hält. Nach einigen Versuchen gelingt es relativ gut und man bekommt die notwendige Sicherheit. Danach kann man sich an einer leichten !! Abfahrt versuchen.


  • T-Break - die Bremstechnik für Fortgeschrittene
    Beim Rollen verlagerst du dein Gewicht auf dein Stand Bein, den anderen Skate hebst du langsam nach hinten, stellst ihn rechtwinkling zum vorderen Fuß und läßt die Rollen über den Boden schleifen. Die Schwierigkeit am Anfang besteht darin, daß der querstehende Skate nach links oder rechts wegzieht. Nicht zu heftig aufsetzen und immer exact 90° zum vorderen Skate ansetzen. Dann langsam den hinteren Skate mitschleifen lassen und Zug um Zug fester auftreten.
Diese Bremstechnik ist noch effektiver als der Heel-Break, aber wirklich erst zu empfehlen wenn man einigermaßen "Standfest" auf den Skates ist. Wieder, Übung macht den Skatermeister - nur Mut - auf einem freien Platz Anlauf nehmen und probieren.
Weitere Alternativen sind der Power-Turn (extreme scharfe rechts Kurve bis zum Stillstand) oder der Power-Stop (der vordere Skate wird quer zur Fahrtrichtung gestellt - ähnlich wie beim Eishockey) Diese Methoden sind aber den Profis vorbehalten und können zu erheblichen Verletzungen führen wenn man Anfänger ist.



Leider gibt es nicht nur gerade Strecken. Somit müssen wir uns auch mit den Kurvenfahren beschäftigen. Das "Übersetzen" in Kurven - wie es beim Eishockey immer so toll aussieht - ist eigentlich gar nicht so schwer. Am besten übt man es mit einem Freund und einem "Stöckchen" um ein Gefühl dafür zu bekommen.
  • Auf einem freien Platz üben
  • Den Stock (Besenstil) nicht als wirklichen Halt sondern mehr als "Orientierung" verwenden.
  • Das Standbein z.B. rechten Fuß belasten. Dann mit dem linken Skate "Schwung" holen, dabei quasi um den rechten Fuß "rumfahren".
  • Oberkörper immer leicht nach vorne gebeugt halten.
  • Den linken Skate nun nach vorne über den rechten Fuß schieben und aufsetzen.
  • Jetzt das Gewicht auf das linke Bein verlagern.
  • Mit dem rechten abstoßen und danach diesen wieder vor den linken stellen.
In der Kurve das Gewicht erst auf das eine, dann auf das andere Bein verlagern. Die Beine stehen zwischendurch über Kreuz. Dann die Kurven richtig auskosten - leg dich in die Schräge.



Dann und wann liegt ein Hindernis auf dem Weg oder eine großes Loch klafft im Asphalt, über welches man springen möchte. Das "Losspringen" ist relativ einfach und völlig ungefährlich - nur das "Landen" hat es in sich. Don't worry - so schwierig ist es wirklich nicht. Wozu hat man die Protectoren mühsam angezogen ?

Such dir am besten einen Rasen / Wiese und beginn mit einem einfachen "Luftsprung". Heb dabei die Knie etwas an und achte beim Landen darauf, daß der Oberkörper gerade bleibt, tendenziell eher leicht nach vorne gebeugt. Nach einigen Probesprüngen, kann man versuchen die Beine anzuwinkeln und dann rüber auf den festen Platz. Einfaches "Überspringen" von Stöcken oder anderen Hindernissen sind eine gute Übung. Wer sich etwas sicherer ist, kann sich auch einmal auf einem richtigen Übungsplatz mit Rampen / Pipe versuchen. Die Kids dort machen es dir locker vor.




Besser als alleine üben ist natürlich ein Skate-Kurs. Und effektiver und lustiger auch. Skate-it bietet verschiedene Varianten an, die, nach D.I.V. - Richtlinien und neuesten Sportmedizinischen sowie -psychologischen Erkenntnissen, schnelles Lernen, sicheres Fahren und maximalen Spaß miteinander verknüpfen. Neben den Grundkursen 1-3 (Sicher stehen,fahren,bremsen/Kurven,Bremsen,Rückwärts/Gefälle,Tempo,Fun) gibt es die Aufbaukurse Fun (Slalom,Jump,Ramps,...) und Street (Tempo,Teamfahren,Vertiefung Gk1-3). Es werden auf Wunsch auch spezielle Kursinhalte mit den Teilnehmern abgesprochen, wie z.B. reine Fahr- oder Bremskurse, Rückwärtsfahren oder Slalomkurse. Es gibt Gruppen- und Einzelunterricht sowie die Möglichkeit, einzelne Stunden (ca. 90min) oder ganze Kurse (3-9 Std.) zu besuchen. Die Kurse bestehen aus einem kleinen theoretischen Teil und den anschließenden praktischen Übungen. Jeder Teilnehmer hat dabei genügend Zeit, die Themen zu verinnerlichen und für sich zu üben. Mehr Informationen und die Anmeldung findet ihr hier...


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Hannover - 0173/7978040


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